Manchmal denke ich, vorallem wenn das Wetter so scheißverhangen ist wie heute, dass sich die Intelligenz bei einigen Menschen in irgendwelche Löcher verkrochen hat. Zunächst war ich geneigt ein Beispiel zu nennen. Davon möchte ich aber absehen. Zum einen bin ich mir nicht sicher, wann man einem Menschen Dummheit zum Vorwurf machen kann und wann nicht, zum anderen, und vielleicht wichtigerem, muss ich sagen, ist mir meine beschissene Zeit zu schade für sowas.
Gestern habe ich versucht zu schlafen, und es war, wie immer, faszinierend. Gegen 1.40 bin ich ins Bett, dort habe ich dann gelegen, habe mich gedreht, bin aufgestanden und pissen gegangen, hab mich wieder hingelegt, gedacht: Bitte, Dicker, wenn es dich gibt, schenk mir Schlaf oder ewige Verdammnis. Und natürlich: es passierte nichts. Als ich auf die Uhr geschaut habe, war es 1.53 und ich muss sagen, dass mir ziemlich verarscht vorkam. Das ist die Relativitätstheorie. Oder so. Die guten Sachen dauern in der Regel nicht lange genug und die langen Sachen nerven bis in die Unendlichkeit, sie ziehen sich.
Samstag, 7. Februar 2009
Ehelosigkeit,Kinderlosigkeit und die Sozialwissenschaften
In meiner Eigenschaft als wissbegieriger Mensch habe ich in der vergangenen Woche viele hochinteressante Vorlesungen besucht, darunter:Sozialwissenschaften.
Ich besuchte unlängst eine Vorlesung über die Familienstrukturen in der indiustrialisierten und postindustrialierten Welt und wie diese im Zusamenhag stehen, einige, meiner Ansicht nach gewagte Thesen wurden Vorgetragen, welche sich im nachhinein ohnehin als veraltet und Eurozentristisch sich entpuppten.
Mich faszinierte vorallem die vielen Faktoren die in diesesm Fachgebiet ineinander fliessen, miteinander korrellieren und neue Kontraste hervorheben, mein Forschergeist wird in jeglicher Hinsicht stimuliert.
Historische, sozialisatorische,psychosoziale,gesellschaftliche und viele andere Kontexte sammeln sich in einem Becken in dem es dann gilt in Mrs.Marple-Manier nach kausalitäten zu suchen, sie darzulegen und unter Beweiskraft zu stellen, kurzum :Genau mein Studium (Neben derPhilosophie)
Im Rahmen der Vorlesung sah ich mir dann einige Statistiken an, zum Thema:
Heiratsalter,Kinder und Beruf.
Auch der Sozialwissenschaftler oder gegendert : SozialwissenschaftlerInnen waren darin aufgeführt.
Diese waren mit einer der Berufsgruppen die selbst im hohen Alter weder Ehepartner noch Kinder hatten.
Daraus folgerte ich:
a) Die Sozialwissenschaft(en) ist die sicherste Methode derVerhütung (neben dem Journalismus)
b) Die Sozialwissenschaft(en) eine Methode wäre die gesammte Menscheit auszulöschen
c) Die Sozialwissenschaft(en) der sicherste Weg zur vereinsamung ist/sind
Tja, so dachte ich, genau mein Studium.
Ich besuchte unlängst eine Vorlesung über die Familienstrukturen in der indiustrialisierten und postindustrialierten Welt und wie diese im Zusamenhag stehen, einige, meiner Ansicht nach gewagte Thesen wurden Vorgetragen, welche sich im nachhinein ohnehin als veraltet und Eurozentristisch sich entpuppten.
Mich faszinierte vorallem die vielen Faktoren die in diesesm Fachgebiet ineinander fliessen, miteinander korrellieren und neue Kontraste hervorheben, mein Forschergeist wird in jeglicher Hinsicht stimuliert.
Historische, sozialisatorische,psychosoziale,gesellschaftliche und viele andere Kontexte sammeln sich in einem Becken in dem es dann gilt in Mrs.Marple-Manier nach kausalitäten zu suchen, sie darzulegen und unter Beweiskraft zu stellen, kurzum :Genau mein Studium (Neben derPhilosophie)
Im Rahmen der Vorlesung sah ich mir dann einige Statistiken an, zum Thema:
Heiratsalter,Kinder und Beruf.
Auch der Sozialwissenschaftler oder gegendert : SozialwissenschaftlerInnen waren darin aufgeführt.
Diese waren mit einer der Berufsgruppen die selbst im hohen Alter weder Ehepartner noch Kinder hatten.
Daraus folgerte ich:
a) Die Sozialwissenschaft(en) ist die sicherste Methode derVerhütung (neben dem Journalismus)
b) Die Sozialwissenschaft(en) eine Methode wäre die gesammte Menscheit auszulöschen
c) Die Sozialwissenschaft(en) der sicherste Weg zur vereinsamung ist/sind
Tja, so dachte ich, genau mein Studium.
Freitag, 6. Februar 2009
Donnerstag, 5. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
Dienstag, 3. Februar 2009
Phlegma auf der Universität
Heute war ich auf einer Universität, namentlich: die Humboltuniversität zu Berlin.
Ich wusste schon immer das ich ein Mensch bin den es in die Universität ziehen wird.
Aber das es dann so heftig wird hätte ich nicht gedacht.
Schon als ich das Universitätssgebäude betrat, nachdem ich mich mehrfach verlaufen hatte und somit wiedereinmal unter Beweis gestellt hatte das sich meine intellektuellen Kapzitäten nicht auf das lesen von Karten beschränken, sonder sich ganz und gar dieser Fähigkeit entsagen, fing mit an das Wasser im Munde zusammenzulaufen.
Das lag in erster Linie daran das ich mich auf meinem Irrweg durch die Uni in die Mensa verlaufen hatte, ein weiterer Punkt war das ich mich von Anfang an hemisch fühlt in diesen Gefilden, ich, der ich auf den Pfaden Kants, des kategorischen Imperativs wandele, in den großen Hallen in denen Hegel und Fichte schon zu dozieren Pflegten.
Mit kurzen Worten: Ich hatte mich verliebt, allein das verborgene Potential an Handlungsfähigkeitserweiterung lies mich entzücken, während ich darüber sinnierte mir einen Geldspeicher zu bauen, wie Dagobert Duck, nur angefüllt mit Literatur, stand ich schon im ersten Hörsaal.
Nun, das unpraktische war das ich erheblich zu spät zur Vorlesung kam und ich es mir nicht anmaßen wollte schon am ersten Tage auf der universität das akademische Viertel für mich in Anspruch zu nehmen, also kehrte ich "Entschuldigung" faselnd, bzw nuschelnd um.
Zur nächsten Vorlesung.
Es ging um die fasziniation die vom ersten Weltkrieg ausgeht.
Nun viele Menschen werden sich fragen wer in unserer Gesellschaft überhaupt von diesem Krieg fasziniert ist, nun das Wort ist auch etwas unglücklich gewählt.
Nun für mich gehört es zu den interessanten Sachen und hier, in der Uni, wird es mir angeboten.
Ich setzte mich nieder, bereitete mich vor und lauschte.
Innerhalbt weniger Minuten gab es ein Feuerwerk in meinem Kopf es regnete Horizonterweiterungen auf mich nieder das ich schon die berechtige Befürchtung das intellektuelle äquivalent eines epileptischen Anfalls zu erleiden.
Ich mutierte zu eine Art verkorkstem Synästhethiker, schwamm durch Worte, Kausalzusammenhänge, Divergenzen, exemplarischen Darstellungen und bastelte, bastelte ohne Ende während mein Schreibwerkzeug unter meiner Schreibwut litt.
Ich befand mich innerhalb eines kruzen Zeitraumes auf einer reise durch meinen eigenen Geist,stellte zusammenhänge her notierte, verwarf und war so darauf konzentriert aus dem eben gehörten weitere Schlussfolgerungen zu ziehen und vorwegzunehmen, das mir zuweilen das Zuhören schwer fiel.
Ideen und Aha-Effekte schossen an die Oberfläche meines Bewusstseins das ich am liebsten "Heureka" geschrien hätte.
Die anschliessende Diskussion, an der ich mich aus Zeitgründen leider nicht beteiligen durfte, war der grandiose Abschluss ein buntes Cressendro an neuen eindrücken durchflutete meinen geschundenen Verstand steigerte zu einem furiosem gleissendem, erheblich weitläufigerem Horizont der mir innerhalb weniger Stundn zu eigen wurde.
Außerlich rührte ich keine Miene, doch innerlich sah ich mich tanzen, mich baden in dieser Flut aus eindrücken, die ich gierig in mir aufnahm, Gemälde aus Worten entsanden genug Material um mich in meinen privaten Forschungen weitervoran zu treiben.
Und dies war bloß ein Geschichswissenschaftlicher Vortrag.Es ist interessant, fast jede Gelegenheit nutzt ich in dieser Vorlesung, das gehörte in einen Sozialwissenschaftlichen,Gesellschaftsphilosophischen Rahmen zu übertragen, mit Erfolg.
Viele neue Fragen stellten sich mir.
Intellektuelle Produktivität misst man nicht an Ergebnissen oder an Lösungen, wenn die Masse der Fragen,welche Mensch an sich selbst richtet, expontentiell steigt, kann man von Produktivität sprechen.
Morgen werde ich wieder hingehen und Wissen einatmen.
Ich wusste schon immer das ich ein Mensch bin den es in die Universität ziehen wird.
Aber das es dann so heftig wird hätte ich nicht gedacht.
Schon als ich das Universitätssgebäude betrat, nachdem ich mich mehrfach verlaufen hatte und somit wiedereinmal unter Beweis gestellt hatte das sich meine intellektuellen Kapzitäten nicht auf das lesen von Karten beschränken, sonder sich ganz und gar dieser Fähigkeit entsagen, fing mit an das Wasser im Munde zusammenzulaufen.
Das lag in erster Linie daran das ich mich auf meinem Irrweg durch die Uni in die Mensa verlaufen hatte, ein weiterer Punkt war das ich mich von Anfang an hemisch fühlt in diesen Gefilden, ich, der ich auf den Pfaden Kants, des kategorischen Imperativs wandele, in den großen Hallen in denen Hegel und Fichte schon zu dozieren Pflegten.
Mit kurzen Worten: Ich hatte mich verliebt, allein das verborgene Potential an Handlungsfähigkeitserweiterung lies mich entzücken, während ich darüber sinnierte mir einen Geldspeicher zu bauen, wie Dagobert Duck, nur angefüllt mit Literatur, stand ich schon im ersten Hörsaal.
Nun, das unpraktische war das ich erheblich zu spät zur Vorlesung kam und ich es mir nicht anmaßen wollte schon am ersten Tage auf der universität das akademische Viertel für mich in Anspruch zu nehmen, also kehrte ich "Entschuldigung" faselnd, bzw nuschelnd um.
Zur nächsten Vorlesung.
Es ging um die fasziniation die vom ersten Weltkrieg ausgeht.
Nun viele Menschen werden sich fragen wer in unserer Gesellschaft überhaupt von diesem Krieg fasziniert ist, nun das Wort ist auch etwas unglücklich gewählt.
Nun für mich gehört es zu den interessanten Sachen und hier, in der Uni, wird es mir angeboten.
Ich setzte mich nieder, bereitete mich vor und lauschte.
Innerhalbt weniger Minuten gab es ein Feuerwerk in meinem Kopf es regnete Horizonterweiterungen auf mich nieder das ich schon die berechtige Befürchtung das intellektuelle äquivalent eines epileptischen Anfalls zu erleiden.
Ich mutierte zu eine Art verkorkstem Synästhethiker, schwamm durch Worte, Kausalzusammenhänge, Divergenzen, exemplarischen Darstellungen und bastelte, bastelte ohne Ende während mein Schreibwerkzeug unter meiner Schreibwut litt.
Ich befand mich innerhalb eines kruzen Zeitraumes auf einer reise durch meinen eigenen Geist,stellte zusammenhänge her notierte, verwarf und war so darauf konzentriert aus dem eben gehörten weitere Schlussfolgerungen zu ziehen und vorwegzunehmen, das mir zuweilen das Zuhören schwer fiel.
Ideen und Aha-Effekte schossen an die Oberfläche meines Bewusstseins das ich am liebsten "Heureka" geschrien hätte.
Die anschliessende Diskussion, an der ich mich aus Zeitgründen leider nicht beteiligen durfte, war der grandiose Abschluss ein buntes Cressendro an neuen eindrücken durchflutete meinen geschundenen Verstand steigerte zu einem furiosem gleissendem, erheblich weitläufigerem Horizont der mir innerhalb weniger Stundn zu eigen wurde.
Außerlich rührte ich keine Miene, doch innerlich sah ich mich tanzen, mich baden in dieser Flut aus eindrücken, die ich gierig in mir aufnahm, Gemälde aus Worten entsanden genug Material um mich in meinen privaten Forschungen weitervoran zu treiben.
Und dies war bloß ein Geschichswissenschaftlicher Vortrag.Es ist interessant, fast jede Gelegenheit nutzt ich in dieser Vorlesung, das gehörte in einen Sozialwissenschaftlichen,Gesellschaftsphilosophischen Rahmen zu übertragen, mit Erfolg.
Viele neue Fragen stellten sich mir.
Intellektuelle Produktivität misst man nicht an Ergebnissen oder an Lösungen, wenn die Masse der Fragen,welche Mensch an sich selbst richtet, expontentiell steigt, kann man von Produktivität sprechen.
Morgen werde ich wieder hingehen und Wissen einatmen.
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