Eigentlich wollte ich den Titel hier "My generation" nennen, mal abgesehen von eventuellen urheberrechtlichen Komplikationen habe ich mich letzlich dann doch dagegen entschieden, denn es geht dabei, im Subtext, nicht nur um meine Generation, es geht um die Notwendigkeit einer Utopie innerhalb einer Generation die als sozialer Motor dient und zumindest einen Teil zur initiative und progressivitaet anregt.
Initative, ein Schlagwort, der meinigen Generation wird haeufig initiativlosigkeit vorgeworfen, mangelndes Interesse an Politik, Umwelt und Wirtschaft, geschweige denn soziales Interesse.
Ich habe mir die Frage gestellt weshalb dies so ist und bin auf einen - nicht auf DEN Punkt- Punkt gekommen, es fehlt eine Utopie, es fehlt eine Perspektive.
Denn was ist denn eine Utopie eigentich? Eine Utopie ist eine Vorstellung von einer Sache welche der usrpreugnlichen Sache und ihrer Natur au contraire, oder aber kritisch gegenueber steht, sie beeinhaltet den Willen den Gegenwaertigen Gegenstand der Sache zu veraendern um einen besseren, selbiger oder neuer Sache herzustellen und somit ein Umfeld zu erschaffen in dem es sich Lohnt zu leben.
Fuer die Alt68iger war es die BRD mit ihrer zweifelhaften Politik gegenueber dem Schah-Regime, den Zustaenden an den Unis und die Tatsache das seinerzeit viele Posten noch mit Altnazi besetzt waren,dies sind nur einige wenige Punkte.
Fuer die Jungbuerger der Ex-DDR waren es staatliche Repressionen, Denunziation, der Antifaschistische Schutzwall,die NVA und so weiter.
Diese beiden Generationen haben etwas gemeinsam sie waren in einer Welt hineingeboren in der es ganz offensichtliche Feindbilder gab, ungerechtigkeit, schlicht, Dinge welche das eigene Leben betrafen und somit anregten in absehbarer Zeit eine Aenderung vorzunehmen, sich eine Perspektive zu schaffen.
Es mag vielleicht sogar sein das nach dem Motto "Schlimmer gehts nimmer" gehandelt wurde, man bdenke die Nachkriegsgeneration welche ueber Jahre hinweg mit Aufbau beschaeftigt waren, ich denke ohne ein derartiges Mantra waere die Selbstmordrate erheblich hoeher gewesen nach dem Krieg.
Kommen wir nun zu unserer Generation:
Wir wurden hineingeboren in eine Welt in der es alles gab, es gab viel zu konsumieren, ploetzlich war der eiserne Vorhang weg, alle Welt enthausiastisch, nun war die Welt wieder weitestgehend in Ordnung, im speziellem das eigene Leben.
Wir hatten alles, es gab nichts wogegen man sich nun auflehnen muesste, grob betrachtet, ich sehe das zweifelsfrei anders, aber unter gemeinen Gesichtspunkten nicht.
Es ging uns gut.
Mit einem Manko versehen: Schon damals war uns bekannt, das alles wird nicht halten, zum ersten mal stand nun eine Generation vor der unabdingbaren Gewissheit das alles, so wie es bisher bekannt war, in absehbarer Zeit verloren gehen wuerde.
Sicherheiten gibt es keine mehr, egal wie hart gearbeitet wird, Qualitaet und Anstrengung sind keine garant mehr fuer sicherheit.
Rente wird es keine geben, dasc Schulsystem stagniert nicht nur es bildet sich sprichwoertlich mehr und mehr zurueck.
Die Weltpolitische Lage ist mehr denn je instabil, in die Politik exisitert seitens meiner Generation gar kein Vertrauen mehr, wird die unsere Generation gar nicht erst wahrgenommen.
Hoechstens dann wenn fuer jugendliche Straffaellige hoehere Strafen gefordert werden, oder aber der verstaerkte Alkoholkonsum fuer nationale Empoerung sorgt, geschimpft und ausgebuht wird.
Gefuehlt ist die unsere Generation der Fußabtreter der Nation, ich weiss es denn ich schimpfe nur allzugerne ueber diese Generation derer ich mich weigere anzugehoeren.
Was unsere Generation definitiv gemein ist, ist eine Sache die verbindet: Es gibt keine Perspetive.
Schulabschluesse sind bedeutungslos geworden, da ohnehin die naechsten zwei bis fuenf Jahre nur Teilzeit beschaeftigungen oder Praktikas angesagt sind.
Die Welt veraendert sich, das Klima wandelt, Welthunger nimmt zu, Fluchtlingswellen an den Grenzen Europas, ein Staat der mehr und mehr in den letzten Atemzuegen liegt, Nationengefelchte die nur ihre instabilitaet beweisen und ein Wirtschafsystem das uns mehr und mehr selbstentfremdet.
Schulden die gemacht werden und auf unseren Schultern landen, unbezahlbar und somit quasi schon einen unangenehmen Geschmack auf der Zunge hinterlassen wenn nach dem Worte Zukunft gefragt wird.
Weshalb ist diese Generation so? Sie denkt nicht an morgen, sie denkt auch nicht im "Wir".
Sie will es auch gar nicht, denn das was uns erwartet, daran will man nicht denken, wirtschaftlicher Niedergang, Krieg,hunger, Naturkatastrophen.
Das ist wie eine schwere Krankheit von der man nicht weiss wann sie kommt, aber wohl weiss das sie kommt und unweigerlich in Qualen endet.
Also lieber jetzt geniessen leiden werden wir noch genug.
Ich kann es sogar nachvollziehen und empfinde sogar Mitleid mit meiner Generation, obshcon ich sie bis vor kurzem noch verachtete.
Weshalb?
Werfen wir einen Blick auf die Vorgaenger Generationen.
Sicher kennt jeder von Ihnen den Ausspruch " Gott sei dank betrifft mich das nicht mehr"
Will heissen, schon scheisse fuer euch aber mich interessierts nicht, wenn dann ueberhaupt wird interesse gehegt wenn es darum geht diese Generation von Orientierungslosen Kindern, welche wir nunmal sind, zu diffamieren.
Diejenigen die uns zur Seite stehen sollten, unsere Eltern und Großeltern sind ebenso zu sehr damit beschaeftigt es sich gut gehen zu lassen, sie sind unsere Kumpels geworden.
Mittlweile faellt es mir schwer Muetter und ihrer Toechter zu unterscheiden, was einerseits an Teenagerschwangerschaften liegt, oder daran das unsere Elterngeneration krampfhaft versucht jung zu bleiben und dabei ihre Funktion als Stuetze fuer ihre Kinder (gesammtgesellschaftlich) wahrzunehmen.
Sie lassen uns aber in einer Welt zurueck in der wir so etwas wie Eltern und Großeltern brauchen koennten, die uns bei der Hand nehmen und uns helfen, anstatt alles "Denen da oben" zu ueberlassen, der sinn fuer eigenverantwortliches Handeln ist selbst uneren Eltern verloren geganen, wie kann man bitteschoen erwarten das wir auch nur den Hauch einer Ahnung davon entwickeln?
Es geht hier nicht darum anklagen mit dem Finger zu zeigen und zu sagen "Ihr seid daran schuld" es geht darum einer voellig Planlosen Generation zu zeigen das sie nicht alleine ist und das sie auch wahrgenommen wird.
Nehmen wir die Supernanny, Fernsehpaedagogik:
Warum zappelt das Kind, schlaegt andere Kinder klaut, poebelt rum oder besaeuft sich?
Es brignt damit etwas zum Ausdruck: Es heisst soviel wie "kuemmer dich um mich", "mir geht es nicht gut".
Es ist mit einem gewissem fatalismus verbunden.
Was macht denn meine Generation?
Sie poebelt, sie trinkt, raucht, kriegt kinder,klaut, schlaegt.
Was wir erleben und in den Medient so hochgestachelt wird als die misratene Generation das ist der kollektive Aufschrei eines metaphysischen Kindes das sich ungeliebt fuehlt und dringender aufmerksamkeit bedarf, eine Aussicht benoetigt.
Aber anstatt das die Probleme wahrgenommen werden die zugrunde liegen, kommen die Eltern, in diese m Falle die Gesellschaft an und pruegelt mit haerteren Strafen auf die Kinder ein, das gesellschaftliche aequivalent zum Fernsehverbot.
Daher ist es notwendig das eine Utopie entsteht in der die Gneraetionen zusammenarbeiten, bevor sich meine Generation eine Utopie sucht wie es die Generation anno 1928 getan hat.
Die Flucht in religioesen Fundamentalismus, politische Radikale und Dekadenz sind Indikatoren fuer eine aeusserst gefaherliche Entwicklung.
Denn eines ist sicher, mit der gegenwaertigen Perspektivlosigkeit ist unsere Generation im naechstem Krieg wieder ganz vorne mit dabei.
Sonntag, 5. Juli 2009
Samstag, 23. Mai 2009
Duo infernalis
Heute, beim Einkaufen, da hatte ich die Erkenntnis:
Mein Mitbewohner und ich, wir haben die Macht die Menschheit auszuloeschen.
Weshalb?
Wir betraten eine Kaufhalle die ich hier aus rechtlichen Gruenden nicht nennen darf und waehrend ich darueber philosophierend was ich kaufe und was davon moralisch vertretbar ist, zaehlte mein Mitbeowhner die E´s in den Nahrungsmitteln.
Beim einpacken der Beute wurde es mir klar.
Die Mischung machts.
Wenn ich, in meiner Eigenschaft als moralphilosoph und Verantwortungsethiker, das Leben eines Menschen nach moralischen Kontexten abklappere, hermeneutisch herleite, mach ich ihn auf seine grundlegende Schlechtigkeit aufmerksam, das duerfte fuer jeden ein hartes Brot sein.
Dann kommt aber noch mein Mitbewohner in seiner Funktion als Hobby-Ernaehrungswissenschaftler und redet den Leuten auch noch das Essen schlecht.
Wer hat den da noch Lust weiterzuleben?
Ne meine Lieben, legt euch nicht mit uns an.
Ich wollte wirklich nochmal ueberpruefen weshalb ich Philosophie studiere.
Mein Mitbewohner und ich, wir haben die Macht die Menschheit auszuloeschen.
Weshalb?
Wir betraten eine Kaufhalle die ich hier aus rechtlichen Gruenden nicht nennen darf und waehrend ich darueber philosophierend was ich kaufe und was davon moralisch vertretbar ist, zaehlte mein Mitbeowhner die E´s in den Nahrungsmitteln.
Beim einpacken der Beute wurde es mir klar.
Die Mischung machts.
Wenn ich, in meiner Eigenschaft als moralphilosoph und Verantwortungsethiker, das Leben eines Menschen nach moralischen Kontexten abklappere, hermeneutisch herleite, mach ich ihn auf seine grundlegende Schlechtigkeit aufmerksam, das duerfte fuer jeden ein hartes Brot sein.
Dann kommt aber noch mein Mitbewohner in seiner Funktion als Hobby-Ernaehrungswissenschaftler und redet den Leuten auch noch das Essen schlecht.
Wer hat den da noch Lust weiterzuleben?
Ne meine Lieben, legt euch nicht mit uns an.
Ich wollte wirklich nochmal ueberpruefen weshalb ich Philosophie studiere.
Gepostet von
Phlegma
Montag, 18. Mai 2009
Lichtenberg
Ich wandere oft durch Berlin, ich erkunde, oder ich habe es mir zumindest vorgenommen,jeden Kiez hier, zwecks horizonterweiterung und um selbstreden Menschen und Situationen zu erleben.
So wandelt ich unlängst durch Lichtenberg, ein spannender Bezirk.
In Lichtenberg gibt es nicht so viele Hundehaufen wie in Friedrichshain oder Kreuzberg, dafuer tritt man doch gelegentlich auf braune Masse, oder um es weniger martialisch zu formulieren, brauner Masse gegenueber.
Überhaupt ist Lichtenberg ein recht farbenfroher Bezirk wenn man die politische Landschaft betrachtet, wenn man dies anhand der karte Berlins in farben ausdruecken würde, würden die Herzen namentlich ungenannter Surrealisten hoeher schlagen.
Befindet sich in Lichtenberg auch eine sozialistische Gedenkstaette, ja wenn nicht gar DIE sozialistische Gedenkstätte, jedes Jahr im Fruehjahr werden hier rote Nelken niedergelegt, Reden geschwungen und man sieht den ein oder anderen Ex-Stasi Mitarbeiter oder SED-Partei-Bonzen herumschlawenzeln immernoch ueberzeug von der unbesiebarkeit der DDR, der NVA und des sozialistischen Produktionsablaufes und so wie Menschen in den Erinnerungen anderer Menschen weiterleben, so tut es auch die DDR, eine morbie Form der unsterblichkeit verhuellt in einer noch seltsameren Form von Anthropomorphismus, wird sie doch vom Alt-Sozialisten wie vom demokratisch-kapitalistisch ueberzeugtem Wessi wie ein menschliches Lebewesen weiterhin am Leben erhalten.
Keine fünfhundert Meter weiter, so Richtung Koepenick gehts dann weiter mit den braunen Massen, ueberhaupt ist eine verdichtung des braunen Gedankengutes zu bemerken, liegt wohl an dem markigem Bezirk der quasi als Wurmfortsatz des braunen Pflasters exisitert; namentlich:Adlershof.(Wenn da das rechts-schlagende Herz nicht noch rechter schlägt, schlägt es wohl zu weit links.Optional kann es auch eine Herzinsuffizienz sein, aber Uebermenschen haben keine Herzinsuffiziens)
Aber da war ich noch nicht, ich werde das spaeter ergaenzen.
Was ich aber noch interessanter finde ist das in Lichtenberg auch viele Mitbuerger mit Migrationshintergrund leben, ich weiss nicht ob da auch ein paar Sozialisten dabei sind, aber manchmal drängt sich mir der Gedanke eines Nicht-Angriff-Paktes auf.
Es ist sehr lustig, zum 9.Mai treffen sich die Hochsozialisten, ergo die Stalisnisten dann im treptower Park, nicht bei Roas und Karl.
Ich muss mich mal in der Szene umhoeren was die da schon wieder vorhaben.
Ansonsten ist Lichtenberg eigentlich ganz nett, viel Grün, was meist aus Fassaden oder aus diversen Balkons herauswächst und ganz schickes Kopfsteinpflaster, sollte jemand unter einer Stauungsblase leiden empfehle ich ihm fünf Minuten auf einem Fahrrad in Lichtenberg.Problem geloest.
Aber von den Balkonen, sollten Sie mal daran denken nach Lichtenberg zu ziehen, sollten sie tunlichst Abstand halten, die sehen nicht nur abenteuerlich aus, die sind es auch.
Da hilft auch die beste politische Gesinnung nichts.
Aber das soll in Lichtenberg ja nicht mehr so schlimm sein wie ein Polizist mir mitteilte als ich ihn nach der rechten Hausbesetzer Szene fragte die hier anfang der Neunziger wohl aktiv gewesen sein soll.
Er sagte mir das sei laengst nicht mehr so, zwar hätten sie hier neulich einen abgestochen, aber ist alles halb so wild.
Halb so wilder ist es, dachte ich mir, während ich so in der Bahn saß, wenn ich mir Lichtenberg von Aussen angucke.
So wandelt ich unlängst durch Lichtenberg, ein spannender Bezirk.
In Lichtenberg gibt es nicht so viele Hundehaufen wie in Friedrichshain oder Kreuzberg, dafuer tritt man doch gelegentlich auf braune Masse, oder um es weniger martialisch zu formulieren, brauner Masse gegenueber.
Überhaupt ist Lichtenberg ein recht farbenfroher Bezirk wenn man die politische Landschaft betrachtet, wenn man dies anhand der karte Berlins in farben ausdruecken würde, würden die Herzen namentlich ungenannter Surrealisten hoeher schlagen.
Befindet sich in Lichtenberg auch eine sozialistische Gedenkstaette, ja wenn nicht gar DIE sozialistische Gedenkstätte, jedes Jahr im Fruehjahr werden hier rote Nelken niedergelegt, Reden geschwungen und man sieht den ein oder anderen Ex-Stasi Mitarbeiter oder SED-Partei-Bonzen herumschlawenzeln immernoch ueberzeug von der unbesiebarkeit der DDR, der NVA und des sozialistischen Produktionsablaufes und so wie Menschen in den Erinnerungen anderer Menschen weiterleben, so tut es auch die DDR, eine morbie Form der unsterblichkeit verhuellt in einer noch seltsameren Form von Anthropomorphismus, wird sie doch vom Alt-Sozialisten wie vom demokratisch-kapitalistisch ueberzeugtem Wessi wie ein menschliches Lebewesen weiterhin am Leben erhalten.
Keine fünfhundert Meter weiter, so Richtung Koepenick gehts dann weiter mit den braunen Massen, ueberhaupt ist eine verdichtung des braunen Gedankengutes zu bemerken, liegt wohl an dem markigem Bezirk der quasi als Wurmfortsatz des braunen Pflasters exisitert; namentlich:Adlershof.(Wenn da das rechts-schlagende Herz nicht noch rechter schlägt, schlägt es wohl zu weit links.Optional kann es auch eine Herzinsuffizienz sein, aber Uebermenschen haben keine Herzinsuffiziens)
Aber da war ich noch nicht, ich werde das spaeter ergaenzen.
Was ich aber noch interessanter finde ist das in Lichtenberg auch viele Mitbuerger mit Migrationshintergrund leben, ich weiss nicht ob da auch ein paar Sozialisten dabei sind, aber manchmal drängt sich mir der Gedanke eines Nicht-Angriff-Paktes auf.
Es ist sehr lustig, zum 9.Mai treffen sich die Hochsozialisten, ergo die Stalisnisten dann im treptower Park, nicht bei Roas und Karl.
Ich muss mich mal in der Szene umhoeren was die da schon wieder vorhaben.
Ansonsten ist Lichtenberg eigentlich ganz nett, viel Grün, was meist aus Fassaden oder aus diversen Balkons herauswächst und ganz schickes Kopfsteinpflaster, sollte jemand unter einer Stauungsblase leiden empfehle ich ihm fünf Minuten auf einem Fahrrad in Lichtenberg.Problem geloest.
Aber von den Balkonen, sollten Sie mal daran denken nach Lichtenberg zu ziehen, sollten sie tunlichst Abstand halten, die sehen nicht nur abenteuerlich aus, die sind es auch.
Da hilft auch die beste politische Gesinnung nichts.
Aber das soll in Lichtenberg ja nicht mehr so schlimm sein wie ein Polizist mir mitteilte als ich ihn nach der rechten Hausbesetzer Szene fragte die hier anfang der Neunziger wohl aktiv gewesen sein soll.
Er sagte mir das sei laengst nicht mehr so, zwar hätten sie hier neulich einen abgestochen, aber ist alles halb so wild.
Halb so wilder ist es, dachte ich mir, während ich so in der Bahn saß, wenn ich mir Lichtenberg von Aussen angucke.
Gepostet von
Phlegma
Samstag, 9. Mai 2009
Eine Liebeserklärung zu später Stunde
Heute war ein schoener Tag.
Im Prinzip habe ich das gemacht was ich viel zu selten aber nicht minder gerne tue: gar nichts.
Oder halt doch ein bisschen habe ich was gemacht, geputzt aufgeräumt, Geigensaiten neu aufgespannt, Gitarrensaiten reissen lassen und nochmal putzen.
Im Prinzip ist das ziemlich unspektakulär,wäre nicht das danach gewesen.
Das Danach?
Ja.Das Danach.
Ich war unterwegs in Berlin, um genau zu sein am Alexanderplatz, auf der Suche nach einer neuen Hose, um es kurz zu machen, nein ich habe keine Gefunden, denn offenbar muss man in der heutigen Welt schwer übergewichtig oder Blind sein um sich Hosen anziehen zu können ohne dabei gegen die Genfer Konventionen zu verstoßen.
Danach saß ic hmit meinem geschätzen Cousin am Alexanderplatz herum und habe Menschen beobachtet,darunter auch eine huebsche junge Frau zu meiner rechten.
Nein der Verdacht bestätigt sich mitnichten die heutige Liebeserklärung gilt nicht jener jungen Frau, nein, sie gilt dem Danach, das Danach welches uns alle immerwieder im Leben zwangsläufig begegnet wenn man nicht rein zufällig an einer Demenz erkrankt ist.
Danach das heisst eigentlich nur spüren, denn ein Währenddessen gibt es eigentlich nicht.
Wieso? Das Erkläre ich in einem meiner Bücher später, fürdahin muesst ihr Euch, geschätzte LeserInnen, damit begnügen.
Das Danach ist immer schoen, egal wie schrecklich das Davor war, das Danach macht das Davor immer ein klein wenig erträglicher und das Erträgliche, wie der Name schon sagt ist der erbrachte Ertrag an Schoenem in unserer Welt der durch uns und unsere Wahrnehmung erwirtschaftet worden ist.
Das klingt ziemlich oekonomisch, ich weiss, aber das sich nun jeder als Welt-wirtschafts-krisen-experte aufspielt, nutze ich das Vokabular um mich der Welt ein wenig verstaendlicher zu machen.
Das Danach darin liegt das eigentliche Währendessen verborgen, Währendessen bleibt für uns Menschen verschlossen, nur das Danach ermoeglich es uns das Währendessen uns in Erinnerung zu rufen und nachzufuehlen wie sich im nachinein das Währendessen angefühlt haben muss, denn eigentlich kann der Mensch nur eines: Verpassen.
Das Danach macht uns trotz des ständig erlebten dies bewusst.
Ich saß eben in der Tuer zum Innenhof, hinter mir das Licht mein eigener Schatten der mich als Silhouette im Gras auf dem Innenhof darstellt, als mein einziger BegleiterIn (muss ich das jetzt auch gendern?)
Es regnete und ich lauschte, ich lauschte und es regnete, so wechselten wir uns ab, der Regen und ich.
Aber da war noch mehr als ich und der Regen, dort waren auch Blätter, ich konnte sie nicht sehen, nur hören, ich finde es übrigens schoen Blätter zu hoeren.
Es fing leise an und in seiner Stille wurde mir die schuechterne Lautstärke des wohl in der Tat einzigartigen Konzertes bewusst das in diesem Moment gewahr wurde.
Oder vielmehr die Konsequenz aus diesem Konzert.
Ich hörte die Bläter klatschen, furios und begeistert, gaben sie stehende Ovationen, mir war fast als hörte ich sie "Bravo", "Bravissimmo" rufen.
Habt Ihr schoneinmal dem Regen zugehört?Wenn er auf die Bläter,Pflanzen, Bodenbeläge trifft?
Er bekommt Beifall, etwas alltägliches wie der Regen, bekommt hier, ob nun bewusst oder nicht, seinen Beifall geschenkt, eine Ehrerbietung allen Lebens an das Wasser, das,während ich dort saß, wie kleine Blitze durch das Licht viel und wie ein nasses Feuerwerk wirkte.
Und diese kleine Ehrerbietung, das Klatschen der Blätter das ich mit meinem mehr oder weniger gutem Gehör vernahm, das zeigte mir Danach Währendessen.
Diese Welt kann ich einfach nur lieben.
Achja zu der jungen Frau, nun also doch, ironischerweise viel mir die Idee ihr meine Mobilnummer mitzuteilen auch erst ein als ich schon in der U-Bahn saß.
Danach.
Im Prinzip habe ich das gemacht was ich viel zu selten aber nicht minder gerne tue: gar nichts.
Oder halt doch ein bisschen habe ich was gemacht, geputzt aufgeräumt, Geigensaiten neu aufgespannt, Gitarrensaiten reissen lassen und nochmal putzen.
Im Prinzip ist das ziemlich unspektakulär,wäre nicht das danach gewesen.
Das Danach?
Ja.Das Danach.
Ich war unterwegs in Berlin, um genau zu sein am Alexanderplatz, auf der Suche nach einer neuen Hose, um es kurz zu machen, nein ich habe keine Gefunden, denn offenbar muss man in der heutigen Welt schwer übergewichtig oder Blind sein um sich Hosen anziehen zu können ohne dabei gegen die Genfer Konventionen zu verstoßen.
Danach saß ic hmit meinem geschätzen Cousin am Alexanderplatz herum und habe Menschen beobachtet,darunter auch eine huebsche junge Frau zu meiner rechten.
Nein der Verdacht bestätigt sich mitnichten die heutige Liebeserklärung gilt nicht jener jungen Frau, nein, sie gilt dem Danach, das Danach welches uns alle immerwieder im Leben zwangsläufig begegnet wenn man nicht rein zufällig an einer Demenz erkrankt ist.
Danach das heisst eigentlich nur spüren, denn ein Währenddessen gibt es eigentlich nicht.
Wieso? Das Erkläre ich in einem meiner Bücher später, fürdahin muesst ihr Euch, geschätzte LeserInnen, damit begnügen.
Das Danach ist immer schoen, egal wie schrecklich das Davor war, das Danach macht das Davor immer ein klein wenig erträglicher und das Erträgliche, wie der Name schon sagt ist der erbrachte Ertrag an Schoenem in unserer Welt der durch uns und unsere Wahrnehmung erwirtschaftet worden ist.
Das klingt ziemlich oekonomisch, ich weiss, aber das sich nun jeder als Welt-wirtschafts-krisen-experte aufspielt, nutze ich das Vokabular um mich der Welt ein wenig verstaendlicher zu machen.
Das Danach darin liegt das eigentliche Währendessen verborgen, Währendessen bleibt für uns Menschen verschlossen, nur das Danach ermoeglich es uns das Währendessen uns in Erinnerung zu rufen und nachzufuehlen wie sich im nachinein das Währendessen angefühlt haben muss, denn eigentlich kann der Mensch nur eines: Verpassen.
Das Danach macht uns trotz des ständig erlebten dies bewusst.
Ich saß eben in der Tuer zum Innenhof, hinter mir das Licht mein eigener Schatten der mich als Silhouette im Gras auf dem Innenhof darstellt, als mein einziger BegleiterIn (muss ich das jetzt auch gendern?)
Es regnete und ich lauschte, ich lauschte und es regnete, so wechselten wir uns ab, der Regen und ich.
Aber da war noch mehr als ich und der Regen, dort waren auch Blätter, ich konnte sie nicht sehen, nur hören, ich finde es übrigens schoen Blätter zu hoeren.
Es fing leise an und in seiner Stille wurde mir die schuechterne Lautstärke des wohl in der Tat einzigartigen Konzertes bewusst das in diesem Moment gewahr wurde.
Oder vielmehr die Konsequenz aus diesem Konzert.
Ich hörte die Bläter klatschen, furios und begeistert, gaben sie stehende Ovationen, mir war fast als hörte ich sie "Bravo", "Bravissimmo" rufen.
Habt Ihr schoneinmal dem Regen zugehört?Wenn er auf die Bläter,Pflanzen, Bodenbeläge trifft?
Er bekommt Beifall, etwas alltägliches wie der Regen, bekommt hier, ob nun bewusst oder nicht, seinen Beifall geschenkt, eine Ehrerbietung allen Lebens an das Wasser, das,während ich dort saß, wie kleine Blitze durch das Licht viel und wie ein nasses Feuerwerk wirkte.
Und diese kleine Ehrerbietung, das Klatschen der Blätter das ich mit meinem mehr oder weniger gutem Gehör vernahm, das zeigte mir Danach Währendessen.
Diese Welt kann ich einfach nur lieben.
Achja zu der jungen Frau, nun also doch, ironischerweise viel mir die Idee ihr meine Mobilnummer mitzuteilen auch erst ein als ich schon in der U-Bahn saß.
Danach.
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Phlegma
Montag, 13. April 2009
Observationsposten I gibt Meldung
Ich habe gestöbert, ich gebe es zu, ich bin ein Voyeur.
Ich habe mir unlängst ein Profil einer Nutzerin in einer Community angeschaut die ich hier nicht namentlich erwähnen möchte, natuerlich alles aus rein wissenschaftlichen Zwecken, zum Wohl und Fortschritt des Menschen.
Sie hatte dort eine Liste die hies : "Ich hasse/Mag nicht"
Die sah folgendermaßen aus.
-Abwaschen
-Krieg
Klingt logisch dachte ich mir im ersten Moment.
Dann aber dachte ich mir: "Äh?"
"Erst abwaschen und dann Krieg?"
Vermutlich hat die junge Dame nicht nachgedacht als sie diese Liste erstellt hat, im uebrigen waren da noch mehr Punkte die sind aber gegenwärtig nicht von Belang.
in Europa sind wir ja, was den Krieg angeht, recht verwöhnt, die Kriegstreiber sind in den vergangenen Jahrhunderten voll und ganz auf ihre Kosten gekommen und die Pazifisten auch, naja die erst seit kurzem aber ich will mich hier nicht in unfreiwilligem Zynismus wälzen,danach stehts mir heute nicht so.
Wir kennen den Krieg aus Filmen, aus dem TV von MTV, ja sogar LOGO bringt da in regelmäßigen Abständen einen Beitrag dazu.
Krieg gehört für uns mittlerweile schon zum Alltag dazu, zwar werden unsere Dächer nicht mehr eingeschossen oder Kollarobateuer auf offener Straße erhängt, dennoch scheint er eine gewisse alltäglichkeit zu haben, wie ein Berufsoffizier nehmen wir Notiz von dem täglichem Gemetzel auf dieser Welt, mal hier Tausende umgekommen, mal dort hunderte gemeuchelt und wieder hat ein Staat spontan seinen Namen gewechselt nur um unter dem selben Personal schon wieder tausende verschwinden zu lassen.
Diese Berichte werden entweder vom Freizeitoffizier, in seiner Eigenschaft als Mitteleuropäischer Bürger, mit einem desinteressiertem Achselzucken kommentiert, wenn überhaupt, oder Abends am Stammtisch breitgetreten, da fallen dann wieder Sätze wie :"Alle Plattmachen""Zaun Drum, Bombe drauf""Die werden sich nie ändern" und so weiter es gibt da die verschiedensten Ausführungen unserer Hobbystrategen,besonders dann wenn das gesellschfatliche Sprachrohr die "Bild" ihre wertvollen Beiträge zur Meinungsentfremdung zum besten gibt.
Nun stelle ich mir vor wie der gemeine Preusse vor einigen Jahren noch seine To-do-Liste, oder Optional "ZU-ERLEDIGEN!"-Liste geschreiben hat:
ZU-ERLEDIGEN!:
-Abwasch
-Krieg
-Franzosen
JAWOHL
Hier sieht man mal übrigens wieder einmal wie reinlich doch die Deutschen sind, bevor in dne Krieg gezogen wird, wird erstmal geputzt, ich glaube niemand sonst ist so bescheuert.
Naja ich vielleicht, ich putze auch immer vor einer Party,hinterher wills dann keiner gewesen sein.
Mist jetzt bin ich doch zynisch geworden.
Ich habe mir unlängst ein Profil einer Nutzerin in einer Community angeschaut die ich hier nicht namentlich erwähnen möchte, natuerlich alles aus rein wissenschaftlichen Zwecken, zum Wohl und Fortschritt des Menschen.
Sie hatte dort eine Liste die hies : "Ich hasse/Mag nicht"
Die sah folgendermaßen aus.
-Abwaschen
-Krieg
Klingt logisch dachte ich mir im ersten Moment.
Dann aber dachte ich mir: "Äh?"
"Erst abwaschen und dann Krieg?"
Vermutlich hat die junge Dame nicht nachgedacht als sie diese Liste erstellt hat, im uebrigen waren da noch mehr Punkte die sind aber gegenwärtig nicht von Belang.
in Europa sind wir ja, was den Krieg angeht, recht verwöhnt, die Kriegstreiber sind in den vergangenen Jahrhunderten voll und ganz auf ihre Kosten gekommen und die Pazifisten auch, naja die erst seit kurzem aber ich will mich hier nicht in unfreiwilligem Zynismus wälzen,danach stehts mir heute nicht so.
Wir kennen den Krieg aus Filmen, aus dem TV von MTV, ja sogar LOGO bringt da in regelmäßigen Abständen einen Beitrag dazu.
Krieg gehört für uns mittlerweile schon zum Alltag dazu, zwar werden unsere Dächer nicht mehr eingeschossen oder Kollarobateuer auf offener Straße erhängt, dennoch scheint er eine gewisse alltäglichkeit zu haben, wie ein Berufsoffizier nehmen wir Notiz von dem täglichem Gemetzel auf dieser Welt, mal hier Tausende umgekommen, mal dort hunderte gemeuchelt und wieder hat ein Staat spontan seinen Namen gewechselt nur um unter dem selben Personal schon wieder tausende verschwinden zu lassen.
Diese Berichte werden entweder vom Freizeitoffizier, in seiner Eigenschaft als Mitteleuropäischer Bürger, mit einem desinteressiertem Achselzucken kommentiert, wenn überhaupt, oder Abends am Stammtisch breitgetreten, da fallen dann wieder Sätze wie :"Alle Plattmachen""Zaun Drum, Bombe drauf""Die werden sich nie ändern" und so weiter es gibt da die verschiedensten Ausführungen unserer Hobbystrategen,besonders dann wenn das gesellschfatliche Sprachrohr die "Bild" ihre wertvollen Beiträge zur Meinungsentfremdung zum besten gibt.
Nun stelle ich mir vor wie der gemeine Preusse vor einigen Jahren noch seine To-do-Liste, oder Optional "ZU-ERLEDIGEN!"-Liste geschreiben hat:
ZU-ERLEDIGEN!:
-Abwasch
-Krieg
-Franzosen
JAWOHL
Hier sieht man mal übrigens wieder einmal wie reinlich doch die Deutschen sind, bevor in dne Krieg gezogen wird, wird erstmal geputzt, ich glaube niemand sonst ist so bescheuert.
Naja ich vielleicht, ich putze auch immer vor einer Party,hinterher wills dann keiner gewesen sein.
Mist jetzt bin ich doch zynisch geworden.
Gepostet von
Phlegma
Samstag, 11. April 2009
weil
wir hier in fucking staat sind
"Nirvana Sappy Germany 11-15-89"
meine güte wenn ich so ein lied malen könnte...
achwas hab ich ja schon längst ;D

"Nirvana Sappy Germany 11-15-89"
meine güte wenn ich so ein lied malen könnte...
achwas hab ich ja schon längst ;D

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tacho
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